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Vierbeiner

Verhaltens-Coaching, Training, Gewaltfreie Kommunikation,
Tiergestützte Arbeit & Intervention, Tiergestützte Erlebnispädagogik

Eingangs habe ich es schon erwähnt: ich arbeite mit Mensch und Tier gleichermaßen und das auf unterschiedlichen Ebenen. Diese betreffen insbesondere

  • Tier-Verhalten, „Problemverhalten“ und Training,

  • Gewaltfreie Kommunikation (GfK) mit Tieren,

  • tiergestützte Arbeit & Intervention,

  • psychosomatisches Coaching und Potenzialentfaltung mit Tieren,

  • Naturerfahrung & Wildnis-Coaching.
     

Meine grundsätzliche Herangehensweise beruht auf 4 „Säulen“:
 

  • Verhaltensbiologie,

  • Gewaltfreie Kommunikation,

  • Psychologie und

  • Intuition.
     

Ich habe lange ausschließlich mit Tieren gearbeitet, in meiner eigenen Praxis und viele Jahre auch im Auftrag verschiedener Institute, die Ausbildungen für Tierpsychologen, Verhaltensberater und Hundetrainer sowie Praktiker im Bereich Tiergestützte Therapie und Pädagogik anbieten. Ich habe entsprechende Ausbildungskonzepte und Lehrgänge entwickelt und bin als Dozentin tätig gewesen. Innerhalb der Begegnung und des Zusammenlebens von Mensch und Tier ("Mensch-Tier-Beziehung") lässt sich das Verhalten eines Tieres aber nicht von den Umgebungsbedingungen trennen, unter denen das Tier lebt(e). Denn das individuelle und einzigartige So-Sein seines menschlichen Sozialpartners „formt“ für ein Tier eine Art „ökologische Nische“, an die es sich ebenso anpassen muss wie an die rein materiellen Lebensumstände, die sozusagen an einem Tierhalter „dranhängen“, von der Wohnsituation bis hin zu finanziellen Möglichkeiten. In der Regel gelingt diese Anpassung dem Tier sehr gut – nicht zuletzt hat sich die Fähigkeit des (Haus-)Tieres zur Anpassung an den Menschen im Allgemeinen und einen Menschen im Besonderen im Zuge der Domestikation herausgebildet und entwickelt. Manchmal gelingt diese Anpassung aber auch nicht oder stellt Mensch und Tier vor mehr oder weniger große Herausforderungen.

Jedes Tier ist anders.

Jeder Mensch ist besonders.

Jede Beziehung ist einzigartig.

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Vielen dieser Herausforderungen lässt sich durch Training, Kenntnis der tierlichen Biologie und des tierlichen Ausdrucksverhaltens sowie kluges Management begegnen. Führt dergleichen nicht zum Erfolg, lohnt es sich, tiefer zu blicken. Deshalb arbeite ich nicht mehr ausschließlich mit Tieren, sondern – wie im Fall von Kindern mit „Verhaltensauffälligkeiten“ – mit den „Eltern“. In Bezug auf Tiere klingt das vermenschlichend, tatsächlich ist aber die „Führungsrolle“, die beispielsweise ein Hundehalter gegenüber seinem Hund einnimmt, der Rolle eines Elternteils nicht unähnlich. Es geht dabei nicht um das Aufstellen und Einhalten von „Regeln“ oder „Machtverhältnissen“, es geht nicht einmal um das, was man landläufig unter „Konsequenz“ und dergleichen versteht. Es geht vielmehr um das, was Berührung innerhalb einer (Eltern-Kind- bzw. Mensch-Tier-)Konstellation ausmacht. Dazu zählen insbesondere stressfreie Zugewandtheit, Verlässlichkeit, Berechenbarkeit und emotionale Balance.

Es ist einfach, die Verantwortung für das Verhalten eines Tieres direkt dem Tierhalter zuzuweisen und zu behaupten, dass dort, wo „etwas“ nicht oder nicht so richtig klappen will, das erforderliche Wissen fehlt. Das kann der Fall sein – tatsächlich wissen Tierhalter in aller Regel aber mindestens genug, und sie haben meiner Erfahrung nach auch ein sehr gut ausgeprägtes Einfühlungsvermögen für ihr Tier, begegnen ihm mit jeder Menge Herz und Verstand. Wie gesagt formen wir die ökologische Nische, in der unser Tier bei und mit uns lebt, aber mit unserem gesamten So-Sein. Und dieses Sein besteht nicht aus unserem Wissen, sondern aus dem, was uns insgesamt ausmacht – auf allen Ebenen, mit allen unseren Erfahrungen, allen unseren (bewussten und unbewussten) Erinnerungen, allen unseren Belastungen und Reaktionsmustern, bis hin zu möglicherweise erlebten Traumata (ganz gleich, ob die mit Tieren zu tun hatten oder nicht). Entsprechend beeinflussen wir das Verhalten unserer Tiere nicht nur durch das, was wir bewusst tun, sondern in hohem Maße auch durch die Dinge, derer wir uns nicht bewusst sind (nicht bewusst sein können) oder von denen wir auf den ersten Blick gar nicht glauben oder ahnen, dass sie innerhalb unserer Beziehung zum Tier wirken.

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Jeder bekommt das Tier, das er

zum Lernen braucht

Diesen Satz sage ich gern, vor allem, wenn Tiere „Probleme“ machen oder ihre Halter vor diverse Herausforderungen stellen. Wenn wir das Lernen nicht nur auf das Wissen beziehen, das wir uns „eintrichtern“ können, sondern es als das erkennen, was es neurologisch – also unser Nervensystem betreffend – insgesamt ist, dann ist Lernen nichts Geringeres als Neuroplastizität. Neuroplastizität wiederum ist nichts Geringeres als Wachstum, Entwicklung, Heilung, Entdeckung, Erkenntnis und Potenzialentfaltung. Wie jede Beziehung öffnet uns auch das In-Berührung-sein mit unserem Tier eine Tür zu uns selbst, zu unserem Wilden, authentischen Selbst. Auch und gerade, wenn uns unsere jeweilige Mensch-Tier-Beziehung „schwierig“ erscheint.

Auf den folgenden Seiten stelle ich Dir einige meiner Angebote im Detail vor. Du kannst Dich mit „einfachen“ Fragen zu Training und Erziehung ebenso an mich wenden wie mit Problematiken, die Dir in irgendeiner Weise größer erscheinen. Ich arbeite teilweise mit Gruppen, vorrangig aber eher im Einzel-Coaching. Dieses findet am besten bei Dir vor Ort statt – Beratung per Telefon, E-Mail oder Whats-App-Chat (alternativ Telegramm und Facebook) ist in vielen Fällen ebenso möglich.

Wenn Du über die beschriebenen Angebote hinaus Fragen hast, melde Dich gern jederzeit!