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Psycho-somatisches Coaching

Es ist nicht so ganz einfach, zu beschreiben, was sich hinter „psycho-somatischem Coaching“ verbirgt, denn das ist nichts, was es als spezifische „Methode“ gibt. Grund dafür ist die Vielzahl an Ansätzen und Methoden, die im Rahmen von psycho-somatischem Coaching zum Einsatz kommen können – und die von Praktiker zu Praktiker sehr variieren werden, je nach dem, in welchen Bereichen er seine Spezialisierungen gefunden hat, welche Ansätze und Methoden er wie miteinander kombiniert und auch inwieweit persönliche Erfahrungen in seine Arbeit einfließen. Persönliche Erfahrungen spielen im Rahmen von psycho-somatischem Coaching eine bedeutende Rolle, denn psycho-somatisches Coaching stellt keine „klinische“ Herangehensweise dar, sondern eine, die auf Empathie beruht.

„Empathie“ wird im Allgemeinen mit „Mitgefühl“ oder auch „Einfühlungsvermögen“ übersetzt. Dahinter verbirgt sich – salopp ausgedrückt – die Fähigkeit „zu fühlen, was ein anderer fühlt“. Tatsächlich stellt das jedoch nur die „niedrigste“ Ebene von Empathie dar, denn auch Tiere sind fähig, zu fühlen, was ein anderer fühlt – sogar, wenn dieser andere einer anderen Spezies angehört. In Bezug auf psycho-somatisches Coaching geht Empathie als „methodischer Ansatz“ weit über die Ebene „einfachen Mitgefühls“ hinaus und integriert

  • verstehendes Mitgefühl
    Ich verstehe, warum du fühlst, was und wie Du fühlst. Ich (er)kenne die Ursache Deiner jeweiligen Problematik unabhängig von dem, was sie auslöst (bzw. ich bin in der Lage, diese Ursache mit Dir gemeinsam herauszufinden).
     

  • anerkennendes Mitgefühl
    Ich erkenne an, dass ich nicht der „Experte“ bin, der darüber urteilt, „was mit Dir nicht stimmt“. Was immer in Dir ist, ist genauso in mir. Ich bin nicht besser als Du. Wir sind gleich.

     

  • wahrheits-orientiertes Mitgefühl
    Ich helfe Dir nicht dabei, zu verdrängen oder irgendetwas „wegzumachen“, zu übertünchen, „wegzuatmen“, „wegzumeditieren“ oder sonstwas. Ich helfe Dir, Verdrängtes aufzudecken, es zu erkunden, zu erfahren – und dann zu verändern. Denn der Weg aus einer Belastung führt mitten durch diese hindurch, nicht außen herum. (Wichtig: ich setze dennoch keine sogenannten „kathartischen“ Methoden ein, die Dich beispielsweise zwingen, ein Trauma wieder und wieder zu durchleben, damit es sich „auflöst“. Warum sich gerade ein Trauma dadurch oft eben nicht auflösen kann, erläutere ich in meinem Artikel Retraumatisierung statt Heilung – warum Katharsis oft keine Hilfe ist. Ich arbeite mit Dir deshalb an dem, was hier und jetzt ist. Es genügt, das zu verändern – auch und gerade im Hinblick auf die Auflösung von Traumata. Mehr zum Thema „Was ist Trauma?“ liest Du in meinem Artikel Trauma ist nicht, was Du denkst.)

 

  • Möglichkeiten-zentriertes Mitgefühl
    Ich sehe in den Dingen, die Dich belasten (in welcher Weise auch immer) Chancen und Möglichkeiten, zu wachsen – aus diesen Dingen sprichwörtlich herauszuwachsen wie aus einer alten Haut, einem Kokon, einer früheren Gestalt. Und ich sehe in Dir die Fähigkeit, das zu können – auch, wenn es Dir im Augenblick vielleicht schwer fällt, selbst daran zu glauben.

 

  • radikales Mitgefühl
    Radikales Mitgefühl bedeutet, anzuerkennen, dass jeder, der einem anderen (bewusst oder unbewusst) etwas antut, eigene Erfahrungen weitergibt. Tatsächlich befindet sich jeder von uns auf beiden Seiten dieser „Täter-Opfer-Dynamik“ (da ich die Begrifflichkeiten nicht mag, spreche ich in der Regel von „Sender“ und „Empfänger“). Radikales Mitgefühl ist keine Entschuldigung und auch keine Legitimation von oder für irgendetwas. In seiner Essenz erfordert es eine Entscheidung: die Entscheidung, mit sich selbst radikal empathisch zu sein. Auf dieser Entscheidung basiert die Fähigkeit und Bereitschaft, für sich selbst (das eigene Fühlen, Denken und Handeln) Verantwortung zu übernehmen. In dieser Verantwortungsübernahme (was ein Prozess ist!) liegt der Schlüssel zu dem, was man als Selbstheilung bezeichnet. Selbstheilung selbst geschieht von allein (aber Du kannst Dir dabei zusehen) – und sie geht nicht zuletzt Hand in Hand mit der Entfaltung Deines Wilden, authentischen Selbst und Deines in Dir liegenden, ureigenen Potenzials.

     

Die beschriebenen Ebenen von Mitgefühl bzw. Empathie gehören zum Kern einer Art „Interview-Methode“ (Compassionate Inquiry), die der kanadische Arzt Dr. Gabor Maté entwickelt hat und die ich neben Gewaltfreier Kommunikation (nach Marshall B. Rosenberg), The Work (nach Byron Katie) und verschiedenen körperorientierten Ansätzen (u.a. nach Dr. Peter Levine) in meine Arbeit einfließen lasse. Psycho-somatisches Coaching – wie ich es realisiere – besteht aus einem Mix verschiedener Elemente insbesondere aus den genannten Methoden bzw. Ansätzen, gepaart mit meiner eigenen Erfahrung – beruflich wie privat.

Wichtig


Psycho-somatisches Coaching ist keine Therapie. Es ersetzt auch keine Therapie, die im Einzelfall vielleicht sinnvoll oder erforderlich sein mag. Psycho-somatisches Coaching – wie ich es umsetze und was es bei mir beinhaltet – kann aber für Dich genau das Richtige sein, wenn Du Dich beispielsweise

  • in einer sehr schwierigen Lebensphase befindest und mehr als bloße "Lebensberatung" brauchst

  • Du von irgendetwas abhängig bist oder befürchtest, es zu sein oder zu werden,

  • Du gesundheitliche und/oder psychische Probleme hast – oder befürchtest, in solche „hineinzurutschen“,

  • eines Deiner Kinder, Dein Partner oder eine andere Dir nahe stehende Person gesundheitliche und/oder psychische Probleme hat,

  • Dir wegen bestimmter „Eigenschaften“ manche Dinge schwer fallen,

  • Du Schwierigkeiten insbesondere mit Deinem Hund hast und glaubst (oder gesagt bekommen hast), dass diese Schwierigkeiten etwas mit Deiner „Persönlichkeit“ zu tun haben,
     

  • wenn Du verborgenen Stress (ungelöste Traumata) in deinem Leben aufspüren und eliminieren willst,

  • wenn das, was Du bisher versucht hast, um Dir selbst zu helfen, nicht oder nur teilweise funktioniert hat,

  • wenn Du die Wartezeit bis zu einer Therapie nicht „nichts-tuend“ überbrücken möchtest,

  • wenn Du eine Therapie vorbereiten möchtest, um für Dich den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen,

  • wenn eine Therapie (oder noch eine Therapie) das letzte ist, was Du brauchst, willst oder Dir für Dich vorstellen kannst,
     

  • wenn Du Dich spirituell weiterentwickeln, mehr mit Dir selbst in Berührung sein, Dir mehr Authentizität zutrauen und „herausnehmen“ möchtest,

  • wenn Du den Eindruck hast, dass Dich in Deinem Leben irgendetwas hemmt und verhindert, dass Du Dein Potenzial voll entfalten und Dein Leben so leben kannst, wie Du es möchtest,
     

  • wenn Du in Deiner eigenen Arbeit mit Kunden, Klienten oder Patienten psycho-somatisches Coaching einfließen lassen möchtest und/oder

  • wenn Du mehr über verborgene, unentdeckte oder „vergessene“ Traumata erfahren möchtest, weil solche Dein eigenes Leben, das Leben Dir nahestehender Menschen oder das Leben oder Verhalten Deiner Kunden, Klienten oder Patienten beeinflussen könnten.

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Psycho-somatisches Coaching – wie läuft das ab?

Wie ein psycho-somatisches Coaching abläuft, richtet sich nach Deinem Anliegen sowie Deinen individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen. Ich arbeite gern im persönlichen Kontakt, biete aber auch telefonische Beratung sowie Chat-Beratung per Whats-App, Facebook-Messenger und Telegramm oder auch per E-Mail an.

Psycho-somatisches Coaching – Info

Integraler Bestandteil von psycho-somatischem Coaching sind bestimmte Wahrnehmungs- und Körperübungen, die Du idealerweise in Deinen Alltag integrierst (ganz gleich, in welcher Form oder mit welcher Regelmäßigkeit . Diese kannst Du Dir neben einem profunden Hintergrundwissen auch in meinem Online-Kurs PLUS zur Trauma-Edukation und/oder im entsprechenden Seminar aneignen. 

Psycho-somatisches Coaching – persönliche Beratung
Dauer:                            ca. 1,5 bis 2 Stunden
Kosten:                          75 Euro zzgl. Fahrkosten (30 Cent pro Kilometer)
Nachbetreuung:           telefonisch, E-Mail, Whats-App/Telegramm/Facebook, ggf. Folgetermin(e)

 

Psycho-somatisches Coaching – Einzel-Tagescoaching

Dauer:                            ca. 6 Stunden

Kosten:                          220 Euro zzgl. Fahrkosten (30 Cent pro Kilometer)

Nachbetreuung:           telefonisch, E-Mail, Whats-App/Telegramm/Facebook, ggf. Folgetermin(e)
 

Psycho-somatisches Coaching - online oder telefonisch / Nachbetreuung
Medien:                         Telefon, Whats-App, Telegramm, Facebook, E-Mail
Kosten:                          30 Euro pro 30 Minuten
                                        55 Euro pro Stunde

Kontakt:
Telefon / Whats-App / Telegramm         +49 (0) 170 / 20 676 85
E-Mail                                                            
einsimsein@gmail.com